Gutachten der Orthopädischen Universitätsklinik Würzburg

2 Jahre Erfahrungen in einer orthopädischen Akutklinik

Die Matratze wurde nach Auskunft des Herstellers speziell für Menschen

Uniklinik Würzburg

mit Wirbelsäulenbeschwerden konzipiert. Die Oberfläche der Schaumstoffmatratze ist nicht glatt, sondern besteht aus Noppen, die bei Gewichtsverlagerung einen
Akupressur ähnlichen Effekt ausüben und somit während der Nacht zu einer
Muskelentspannung führen soll. Die Matratze ist mit einem Schurwollüberzug
versehen, der atmungsaktiv ist. Zur Ergänzung wird vor allem für Menschen, die
überwiegend auf der Seite schlafen ein spezielles, keilförmiges Kopfkissen
angeboten, das die Halswirbelsäule unterstützt und zu einer möglichst
waagerechten Körperlage führt.

In der Orthopädischen Universitätsklinik Würzburg, König-Ludwig-Haus wurden
10 dieser Matratzen über 2 Jahre dauergetestet. In diesen 2 Jahren konnten 250
Patienten auf diesen Matratzen ruhen und schlafen.

Keiner der Patienten mußte die Matratze wegen Zunahme der Beschwerden
wechseln. Im Gegenteil, viele Patienten äußerten sich sehr positiv über die
Matratze. Vor allem Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen empfanden das
Liegen darauf als angenehm und lobten die Härte der Liegefläche. Der größte Teil
der Patienten berichtete, daß sich die Schlafqualität verbessert hätte.
Die Matratze konnte dazu beitragen, daß die Wirbelsäulenbeschwerden gelindert
wurden. Für überwiegende Seitlage ist das keilförmige Kopfkissen dringend zu
empfehlen, da ansonsten die Schulterauflage als zu hart empfunden worden ist.

Insgesamt ist die Testphase als gelungen anzusehen. Sie stellt eine Bereicherung des Therapiekonzeptes zur Linderung von Wirbelsäulenbeschwerden dar.

Würzburg 26. Mai 1997
Dr. Daniel Knelles